Land Niederösterreich fördert Satelliten-Projekt der Fachhochschule Wiener Neustadt

IT & Energie

Investition in innovative Forschungsfelder von großer Bedeutung für NÖ

Land Niederösterreich fördert Satelliten-Projekt der Fachhochschule Wiener Neustadt

20. Jul. 2020 | Wiener Neustadt

Um den zukunftsweisenden Hochtechnologiebereich der Satellitenforschung weiter auszubauen, unterstützt das Land Niederösterreich die Entwicklung eines neuen Kleinstsatelliten an der Fachhochschule Wiener Neustadt. Im Bereich der Luft- und Raumfahrt hat sich der Standort Wiener Neustadt in den letzten Jahren hervorragend etabliert.

„Die bisherige erfolgreiche Arbeit im Bereich der Luft- und Raumfahrt hat dem Wissenschaftsstandort Niederösterreich bereits zu großer internationaler Sichtbarkeit verholfen“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Investitionen in zukunftsweisende Forschungsfelder bilden nicht nur einen guten Nährboden für technologische und wirtschaftliche Entwicklung, sondern schaffen auch Arbeitsplätze in den Regionen.“

Im Juni 2017 wurde der erste, gänzlich in Österreich entwickelte Satellit „PEGASUS“ in den Orbit gebracht. Dank der großartigen Arbeit der Fachhochschule Wiener Neustadt und der Projektpartner ist der Kleinstsatellit nun bereits seit über drei Jahren im Weltraum unterwegs und umrundet die Erde 16 Mal am Tag. Zwei bis drei Mal pro Tag sendet er wissenschaftliche Daten aus den obersten Schichten der Atmosphäre zu Bodenstationen in Österreich. Damit einhergehend wurde an der FH Wiener Neustadt das CubeSat Programm gestartet. Es bietet Studierenden des Masterlehrgangs „Aerospace Engineering“ die Möglichkeit, direkt an Entwicklung, Test und Betrieb eines Satelliten teilzunehmen.

Wie erfolgreich die FH Wiener Neustadt auf diesem Gebiet ist, zeigen die Einladungen zur Mitwirkung an zwei nationalen Programmen (ASAP-Programm) und einem internationalen Projektantrag der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA). Außerdem wurde gemeinsam mit dem NÖ-Start-Up Accelerator ACCENT das Hightech-Start-Up ENPULSION gegründet.

Die Erfahrungen und Erfolge des Vorgängerprojekts sollen nun weiter forciert werden und der Hochtechnologiebereich rund um die CubeSats (Kleinstsatelliten) weiter ausgebaut werden. 2018 startete bereits die nächste Satelliten-Mission der FH Wiener Neustadt mit dem Namen „CLIMB“. Mit Beschluss der Landesregierung, am 30. Juni 2020, wird die zweite Phase des Projekts mit 130.000 Euro vom Land Niederösterreich unterstützt. Im Zuge des Projekts sollen Technologien und Prozesse entwickelt werden, die für zukünftige Raumfahrtmissionen benötigen werden. „CLIMB Phase 2“ soll durch die verstärkte Zusammenarbeit der FH Wiener Neustadt mit der FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH (Forschungsunternehmen der FH Wiener Neustadt) und der ENPULSION GmbH sowie mehreren Partnern am Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt umgesetzt werden.

„Der Standort Wiener Neustadt bietet ideale Voraussetzungen für die Zusammenarbeit von Forschung, Bildung und Wirtschaft. Durch diese intensive Vernetzung kann das Know-how aus derartigen Projekten vielfältig eingesetzt werden. Davon profitieren wiederum alle drei Teilbereiche“, ergänzt Mag. Klaus Schneeberger, Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der FH Wiener Neustadt.

Mag. Armin Mahr MSc, CEO der FH Wiener Neustadt unterstreicht: „Projekte wie dieses steigern nicht nur die Attraktivität und Sichtbarkeit der Fachhochschule, sie ermöglichen weiterhin angewandte Weltraumforschung aus Niederösterreich sowie nationale und internationale Kooperationen.“ „Kleinstsatelliten bieten sowohl für die Wissenschaft als auch für die Wirtschaft Möglichkeiten, neue Technologien im Weltraum zu testen“, so Dr. Carsten Scharlemann, Projektleiter und Leiter des Masterstudiengangs Aerospace Engineering. „Dadurch soll eine langfristige Finanzierung des Projekts gewährleistet werden.“

Der neue Satellit soll 2022 in den Orbit gebracht werden und in Gebiete vordringen, die normalerweise nicht von Satelliten angesteuert werden. Ziel ist es, möglichst nahe an den Van-Allen-Gürtel zu kommen.
Foto: Bild von PIRO4D auf Pixabay

Text: Presse - Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, 20. Jul. 2020

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