Erhöhung der Produktion von Desinfektionsmitteln um das Dreifache

Wissen & Technik

Donau Chemie

Erhöhung der Produktion von Desinfektionsmitteln um das Dreifache

08. Apr. 2020 | Pischelsdorf

Die Donau Chemie-Gruppe setzt auch in Zeiten der Corona-Krise alles daran, die Produktion in allen Geschäftsbereichen aufrechtzuerhalten, um die Versorgung der österreichischen Industrie mit hochwertigen Chemikalien sicherzustellen. Besonders verstärkt wurde die Erzeugung von Desinfektionsmitteln.

„Wir haben früh erkannt, dass es eine erhöhte Nachfrage bei Desinfektionsmittel geben wird. Unsere Geschäftseinheit Donauchem hat daher in kürzester Zeit die Abfüllprozesse umgestellt, um den Bedarf an Desinfektionsmitteln ab einer Gebindegröße von 5 Litern effizient und schnell abwickeln zu können“, erzählt der Vorstandsvorsitzende James Schober vom Bemühen des Unternehmens, einen wesentlichen Beitrag für die Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Infrastruktur in Österreich zu leisten. „Wir fahren dafür in Sonderschichten sogar an Samstagen und konnten den Output um das Zwei- bis Dreifache erhöhen. Die Desinfektionsmittel können je nach Anforderung, zum Beispiel gemäß den Empfehlungen der WHO oder der EU, hergestellt werden. Unsere Kunden schätzen neben der Verfügbarkeit von Desinfektionsmitteln auch das große Sortiment an Chemikalien- und Lebensmittelzusatzstoffen. Langjährige partnerschaftliche Lieferantenbeziehungen garantieren, trotz vereinzelter Verknappungen, dass wir unsere Kunden zuverlässig beliefern können.“

In dieser seit Mitte März andauernden Ausnahmesituation ziehen alle Mitarbeiter des österreichischen Konzerns verstärkt an einem Strang, ob vom Homeoffice aus, oder unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in den Produktionsstätten. „Es ist uns allen sehr bewusst, dass wir Industrie und Gewerbe mit wichtigen Zusatzstoffen für die Produktion von Reinigungs- und Lebensmitteln versorgen, die gerade jetzt besonders wichtig sind. Da wir regional produzieren, stehen wir obendrein für kurze Lieferketten und Versorgungssicherheit“, erklärt Schober weiter.

Die ganz großen Industrieunternehmen werden durch die Geschäftseinheit Donau Chemie mit anorganischen Chemikalien wie Hypolauge, Natronlauge und Schwefelsäure beliefert. Für diese Produkte ist sogar der Austausch mit Italien nie abgebrochen, was deren Wichtigkeit als Wirk- und Rohstoff unterstreicht.

Die Sparte Wassertechnik der Donau Chemie spielt gerade jetzt eine bedeutende Rolle für den Betrieb und die Wartung der Kläranlagen durch die Kommunen, wohingegen die Aktivkohle für die Reinigung von Wasser und Luft eingesetzt wird, was auch das Herausfiltern von Viren und Bakterien unterstützt. Chlor bzw. Hypolauge desinfizieren das Trinkwasser. Nicht zuletzt beliefert die Geschäftseinheit Kanol den Handel direkt mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln für die Endverbraucher.

„Mittlerweile bereiten wir auch wieder den Start der Produktion in unserem Werk in Landeck vor. Wir mussten sie wegen Personalmangels aufgrund der Quarantänemaßnahmen im Paznauntal abstellen, da einige unserer Mitarbeiter in diesem Gebiet wohnen und nicht mehr zum Arbeitsplatz kommen durften. Wir haben glücklicherweise genügend Vorrat auf Lager und können damit den Produktionsausfall gut überbrücken“, so Schober abschließend zur spezifischen Situation des Standorts in Tirol.

Foto: Donau-Chemie

Text: (APA-OTS)/Donau-Chemie, 08. Apr. 2020
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